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Botanischer Garten

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Der Botanische Garten im Waldpark der Kultur und Erholung ist eine städtische Einrichtung und erstreckt sich auf einer Fläche von 60 Hektar. Der Eintritt ist frei. Die Anlage ist ganzjährig geöffnet ab 09.00 Uhr morgens bis zum Sonnenuntergang.  Die aktuelle Zahl von Pflanzengattungen im Garten beläuft sich auf 820 Arten, davon 460 Wildpflanzenarten. Das im Jahr 1977 vom Prof Edward Bartman erarbeitetes Konzept zur Flächenbewirtschaftung von Botanischen Gärten beschreibt allgemeine Bauprinzipien der Botanischen Anlage. Im Jahr 1980 hat man angefangen, das Konzept umzusetzen. 

Das vorgeschlagene, sogenannte "Konzept von Lebensräumen" beruht auf der Erhaltung, Gestaltung und Ausstellung von Pflanzengruppen und landestypischen Pflanzengattungen. In der direkten Umgebung werden Formationen aus ausländischen Pflanzen, vielfältige Artensammlung und Themenausstellungen erschaffen.   

Zu den Hauptbereichen des Gartens gehören:
1. Polnische Pflanzengruppen
2. Arboretum
3. Der Garten von Nadelpflanzen
4. Alpinarium
5. Artensammlung
6. Themenausstellung
7. Der agrobotanische Garten
8. Der botanische Pfad für Blinde

1. Die polnischen Pflanzengruppen bilden den wichtigsten und größten Teil des Gartens, der sich über eine Fläche von 20 Hektar erstreckt. Die typischen Pflanzengattungen werden innerhalb von Gruppen und Sammlungen präsentiert, die der Natur entsprechen. Aus den zahlreichen Pflanzengruppen dieses Teils der Anlage möchten wir Ihre besondere Aufmerksamkeit auf die Waldpflanzen- (Mischwald, Buchenwald, Ahornwald), Wasserpflanzengruppen, Wiesen und Rasen richten.

2. Das detallierte, von Prof Stanisław Balcerkiewicz und Dr Maciej Korczyński im Jahr 2001 erarbeitete, Projekt beruht auf der Darstellung der Dendroflora ausgewählter Weltformationen aus den Berggebieten: Wänden, Graten,  Hohlwege.
   An einer zentral gelegenen Stelle wurde ein Bergteich mit einem Bach und einem Wassefall errichtet. Die Steinbepflanzung ist mit erbauten Lebensräumen und angewendetem Felsmaterial eng verbunden.  Im Granitteil dominieren die Latschenkiefer und die Zirbelkiefer. Zwischen den Kalkfelsen können Sie das Edelweiß,   die Alpennelke und viele anderen Arten.

5. Bei den Artensammlungen finden Sie ein Reichtum an Baum- und Strauchgattungen. Es wurden u.a. verschiede Kiefer-, Rhododendron-, Flieder-, Kirschenblüten-, Apfelbaum- und Magnoliesorten gepflanzt.  

6. Themeausstellungen des Gartens betreffen verschiedene Interessenbereiche, auch die der Bildung, z.B. der Schmetterlingsgarten, Bibelpflanzen, Büume verschiedener Bergschichten, Mischungen - Eltern und Kinder sowie das Geschlecht der Pflanzen.

7. Im geschlossenen Teil des Botanischen Gartens wurde ein kleiner Bereich für die Zuchtpflanzen errichtet. Es wurden dort Früchtebäume gegenwärtiger und vergangener Gattungen gepflanzt. Die Sammlung von alten Apfelbaumgattungen stammt aus dem Dorf Chrystkowo und wurde mit Hilfe des Landschaftsparks der Unteren Weichsel organisiert. In diesem Teil des Gartens, auf dem Agro-Pfad können Sie sich mit den Nutzpflanzen bekannt machen, z.B. den Getreidesorten, wie das Buchweizen, Hirse, Weizen, Industriepflanzen, Hackpflanzen, feinkörnige und grobkörnige Schmetterlingspflanzen. Zusammen mit der Gesundheitsakademie wird eine Heilpflanzensammlung vorbereitet.   

8. Eine systematisch geordnete Pflanzenwelt wird auf dem botanischen Pfad für Blinde präsentiert.  An einem 300 Meter langem Geländer wurden ca. 230 Pflanzensorten sowohl gepflanzt als auch in den Blumentöpfen platziert. Sie alle sind mit Etiketten versehen, die mit der Blindenschrift (Braille-Schrift) gekennzeichnet wurden.  
 

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